Gold in Österreich: Eine reiche Geschichte

von Brennstein

Gold in Österreich

Gold in Österreich: Eine reiche Geschichte

Gold in Österreich hat eine lange Geschichte. Schon bevor die Römer dort ankamen, waren Goldvorkommen in Österreich bekannt. So förderten etwa die Kelten dieses Edelmetall unter hohem Körpereinsatz und machten daraus wertvolle Schmuckstücke, welche sie selbst trugen oder mit denen sie handelten. Nachdem auch in Italien bekannt wurde, dass das Edelmetall sich in den Bergen und Schluchten der Alpenrepublik versteckt, wurde das Land für die Cäsaren interessant, weshalb sie Expeditionen starteten, und dass Land unter ihre Herrschaft brachten. Mehrere Jahrhunderte lang konnten sie dort Gold ohne große Probleme gewinnen und somit ihren Reichtum sichern. Doch auch nach dem Untergang des Imperiums war Goldschürfen in Österreich weiterhin attraktiv. Im 15. und 16. Jahrhundert nach Christus war die Blütezeit. Schatzjäger und Abenteuerer entrissen den Flüssen ihre Schätze und machten damit ein Vermögen. Durch technische Neuerungen war die Goldgewinnung nun effizienter und damit einfacher, weshalb die Fördermengen stiegen.

Wo befanden sich die besten Gold-Abbaugebiete?

Noch heute suchen viele Interessierte im ganzen Land nach diesem Edelmetall. Zu Funden kommt es noch immer, weshalb die Attraktivität nie abgenommen hat. Es gibt sogar noch Minen in der ein professioneller Abbau stattfindet. Doch im Lauf der Geschichte hat sich herausgestellt, dass es einige Regionen gibt, in der sich die Suche besonders rentierte. So waren Gebiete rund um den Großglockner für ihre reichhaltigen Vorkommen bekannt. Im Pöllatal oder Gailtal gab es Goldsucher, die auf einen großen Fund hofften und davon träumten. Auch im Gitschtal, Mölltal oder im Drautal waren die Schatzjäger aktiv. Hier handelt es sich um Täler, die alle im Bundesland Kärnten liegen. Doch auch im Pusterwald in der Steiermark oder Hainzenberg in Tirol konnten Goldgräber dem Boden dieses so wertvolle Metall entreißen.

Die Technik des Goldwaschens beim Goldabbau

Besonders Flüsse sind für die Suche attraktiv, da hier immer kleine Goldpartikel vorhanden sind. Damit man diese gewinnt, braucht der Sucher eine Goldpfanne. Mit dieser nimmt der Suchende das Grundgestein auf und wäscht dieses in vielen Gängen, bis nur noch das Gold in der Pfanne bleibt. Da das Metall schwerer ist als Dreck und Erde, sammelt es sich am Pfannenboden, wo man es nun leicht entnehmen kann. Durch Pendelbewegungen trennen sich die Bestandteile, wobei durch die Zuführung von Wasser der Sand und die kleinen Steine die Pfanne verlassen und nur das Gold übrig bleibt.
Besonders Flussbiegungen haben sich als gute Fundorte herausgestellt, da dort das Wasser an Geschwindigkeit verliert, sinken die Goldteile ab und verfangen sich zwischen Kieseln und anderen Steinen.

Es gibt noch heute Goldwaschkurse in Österreich

Kinder und Erwachsene können sich nun in die Lage von Goldsuchern versetzen. Geschultes Personal bringt den Teilnehmern bei, wie man hier richtig vorgeht und auf welche Dinge der Sucher achten muss. Auch heute kann man kleine Goldplättchen gewinnen. Diese darf der Interessierte selbstverständlich behalten und kann diese zu Hause den Freunden und der Familie zeigen. Verantwortliche für den Tourismus haben das Potenzial solcher Veranstaltungen erkannt und unterstützen diese. Sie garantieren Freizeitspaß und zusätzlich ist man an der frischen Luft, somit unterstützt der Goldsucher auch seine Gesundheit. Natürlich bieten die Veranstalter die notwendigen Sachen für die Goldgewinnung an.

 

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